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Wie kann ich besser mit schlechten Nachrichten umgehen?

Die Welt ist ein schlechter Ort. Dieses Gefühl bekomme ich eigentlich jedes Mal, wenn ich durch Instagram und Co. scrolle und nur mit einer Art von Nachrichten konfrontiert werde: schlechten. Dadurch habe ich oft ein Gefühl der Hilfslosigkeit und Überforderung.  Ich möchte dir ein paar Tipps geben, wie du besser mit schlechten Nachrichten umgehen kannst.

1. Bekomme ein Gespür für deinen Nachrichtenkonsum

Stelle dir folgende Frage: Wie viele Nachrichten vertrage ich? Und bedenke bitte dabei, dass jede Antwort richtig ist, solange du dich damit wohl fühlst. Passe deinen Medienkonsum primär an deine Bedürfnisse an. 

2. Filtere deine Nachrichten

Digitalisierung ist ein Segen und Fluch zugleich. Täglich bekommen wir eine Informationsflut mit Nachrichten aus der ganzen Welt – da kann man leicht den Überblick verlieren. Schaue deshalb genau, aus welcher Quelle die Information stammt, die du gerade liest. Welche Quellen sind vertrauenswürdig? Welche Nachrichten sind mir wichtig? Es reicht auch vollkommen aus, wenn du Situationen nur in groben Zügen kennst. Wenige seriöse Quellen reichen schon aus um informiert zu bleiben. Somit wirst du nicht von dieser Welle an Informationen überrollt und verringerst zusätzlich auch die Verbreitung von Fake News. 

3. Teile dir die Zeit ein

Es reicht, wenn du dich zwei bis drei Mal am Tag informierst. Es kann hilfreich sein, wenn du dir dafür ein festes Zeitfenster einrichtest. Beispielsweise in der Bahn auf dem Weg zur Uni und wieder heim. Nimm dir bewusst Zeit dafür, um über das Gelesene nachzudenken und es zu verarbeiten. Die restliche Zeit des Tages sind Nachrichten egal. Stelle Push-Benachrichtigungen gegebenfalls ab, um dich voll auf deinen Alltag konzentrieren zu können. Verzichte nach Möglichkeit darauf, dich direkt nach dem Aufwachen und kurz vor dem Schlafen gehen zu informieren. 

4. Rede über das, was dich interessiert oder beschäftigt

Schlechte Nachrichten können extrem belasten. Bitte denke nie, dass du die*der Einzige*r bist, dem*der es so geht – das ist mit großer Sicherheit nicht so! Rede über das, was dich beschäftigt oder auch interessiert mit deinen Freunden oder deiner Familie. Dadurch kannst du nicht nur deine Gedanken sortieren, sondern es entlastet auch ungemein.

5. Tu dir etwas Gutes

Du fühlst dich von allem überfordert? Das ist in Ordnung. Konzentriere dich auf Dinge, die dir guttun. Verbringe Zeit mit deinen Freund*innen, mache einen Spaziergang in der Natur oder schaue deine Lieblingsserie – alles, was dich auf andere Gedanken bringt und dich glücklich macht. Du darfst auch trotz schlechter Nachrichten lachen und glücklich und zufrieden sein. Denke an dich und an deine mentale Gesundheit.

Trotz der Flut an überwiegend schlechten Nachrichten gibt es nach wie vor Schönes auf der Welt. Sei nicht zu hart mir dir!

Theresa Egner